Falkenberg

Das Dorf Falkenberg hat etwa 200 Einwohner. Es war bis 2003 eine selbständige Gemeinde und wurde danach - gegen den Willen der Bevölkerungsmehrheit - zunächst in die Gemeinde Madlitz-Wilmersdorf, 2014 in die Gemeinde Briesen eingegliedert. Diese gehört zum Amt Odervorland mit dem Sitz in Briesen und liegt im Landkreis Oder-Spree, der bei der letzten Kreisreform aus den Kreisen Eisenhüttenstadt, Beeskow und Fürstenwalde mit Sitz in Beeskow gebildet wurde. Früher gehörte Falkenberg zum Kreis Lebus. Kreisstadt war Seelow.

Der Ort dürfte im 13. Jahrhundert im Zuge der Ostkolonisation von den Markgrafen von Brandenburg gegründet worden sein. Die  erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1354. 2004 wurde die 650-Jahrfeier begangen, aus deren Anlass  der nebenstehende Gedenkstein aufgestellt wurde.

Falkenberg wurde als Straßen-Angerdorf angelegt. Die Gehöfte und Häuser stehen auf beiden Seiten eines Angers, auf dem sich ein Dorfteich, eine Weide und die Kirche befinden.  Am Ende des Angers befindet sich der ehemalige Gutshof mit dem um 1700 erbauten Gutshaus, von dem aber nur noch Reste vorhanden sind.

Prägend für das Ortsbild ist die mittelalterliche Dorfkirche, die von einem alten Friedhof umgeben ist. 

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Die Gemeinde Falkenberg hat seinen seit 1951 bestehenden Kindergarten, der sich neben der Kirche befindet, gegen den allgemeinen Trend zur Zentralisierung erhalten können. Es gibt einen sehr rührigen Dorfverein, der die Feste und kulturellen Veranstaltungen organisiert sowie eine freiwillige Feuerwehr, die seit 1934 besteht.

Das Dorf hat sich von einem land- und forstwirtschaftlich geprägten Ort zu einem attraktiven Wohnstandort mit guter Verkehrsanbindung und hoher Lebensqualität auch für junge Familien entwickelt.

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