Jagd: Auf der Suche nach einem Gleichgewicht  zwischen Wald und Wild

Aufbruch zur Jagd Das Revier Falkenberg besteht aus drei zusammenhängenden Jagdbezirken, der Gemeindejagd Falkenberg sowie zwei Eigenjagdbezirken am Werder/Teufelsbusch und am Verlorenen Wasser/Demnitzer Mühle. Sie umfassen etwa 1200 ha Jagdfläche, davon 60 % Wald und 40 % Landwirtschaft. Sie werden gemeinsam von den drei Revierinhabern und sieben weiteren örtlichen Jägern bejagt. Ziel der Jagd ist die Herstellung einer waldverträglichen Wilddichte und die Begrenzung der Wildschäden im Feld. Anders als in den meisten Jagdrevieren in Brandenburg liegen Jagd, Land- und Forstwirtschaft in einer Hand, so dass alle Maßnahmen vernünftig miteinander abgestimmt werden können.

Entwicklung der Jagdstrecken

Die Statistik der Jagdstrecken (siehe unten) zeigt eindrucksvoll wie stark sich die Wildbestände in den letzten hundert Jahren verändert haben. Die Strecken sind bei Schwarzwild 10-20mal so hoch wie früher, bei Rehwild etwa viermal so hoch und bei Raubwild etwa fünfmal so hoch. Beim Raubwild hat vor allem eine starke Vermehrung der Marderhunde und Waschbären stattgefunden, die es früher garnicht gab. Dagegen sind die hohen Niederwildstrecken (Hasen, Kaninchen, Fasanen, Rebhühner) von früher fast auf Null zurückgegangen.

Im Vergleich zu Brandenburg sind die Falkenberger Jagdstrecken bei Rot- und Damwild durchschnittlich, bei Schwarzwild 2-3mal und bei Rehwild 3-4mal so hoch wie im Landesdurchschnitt - ohne die Wildbestände auch nur annähernd zu gefährden. 

 

Jagdstatistik  (31.3.2016)

Bewegungsjagden aktuell (31.3.2015)

Wildschadenssituation im Wald

Jagdstrategie 

Bewegungsjagden in Falkenberg - eine Zwischenbilanz (1.3.2014)

Die Rehe der Nachbarn? (31.3.2012) - Welchen Einfluss haben die hohen Rehwildstrecken in Falkenberg auf die Nachbarreviere?